Berichte



Kantonalfinal - Jungschützenwettschiessen

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Auszug Rangliste Kant. Jungschuetzentag
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Ein weiteres Mal durften wir uns mit unseren Junioren und Jungschützen an einem Final beweisen. Von unseren 3 Junioren haben sich mit Alexandra Dietrich und Janis Nadler mit ihren Jahresleistungen zwei unter die Besten des Kantones geschossen. Ebenfalls hat es Michi Leuzinger bei den Jungschützen unter die besten 60 Jungschützen im Kanton geschafft und somit für den Final Qualifiziert.

Über 2 Runden à jeweils 10 Schüssen wurden dann die Besten des Kantones ausgemacht. Michi konnte bei der Ersten Passe nicht ganz überzeugen und blieb etwas unter seinen Erwartungen. Konnte aber den Wettkampf mit einer Aufholjagd in der zweiten Passe auf dem 26. Schlussrang abschliessen. Mit 173 Punkten blieb er 2 Punkte hinter den begehrten Auszeichnungen.

Keine Nerven zeigte Alexandra. Mit zwei konstanten 86er Passen und somit 172 Punkten als Schlussresultat beendete sie den Wettkampf auf dem sehr guten 3. Rang und konnte die bronzene Medaille in Empfang nehmen.

Seine enorme Vorlage von 90 geschossenen Punkten in der ersten Runde vermochte Janis nicht ganz ins Ziel zu bringen und beendete den Wettkampf mit gesamthaft sehr guten 169 Punkten auf dem sensationellen 5. Rang und somit ebenfalls mit Auszeichnung. Wir können einmal mehr stolz sein auf unsere Jüngsten und hoffen dass sie dies so weiterziehen.

Nebenan natürlich wie üblich noch die Fotos und die Ranglisten.

 

Die Jungschützenleiter

Elias, JC, Dani, Cornel, Fippo & David

 



Abschluss-GV Schützengesellschaft Thundorf

Die 3 neuen Ehrenmitglieder mit dem Ehrenpräsident
Die 3 neuen Ehrenmitglieder mit dem Ehrenpräsident
Der neu fast arbeitslose Vereinsvorstand
Der neu fast arbeitslose Vereinsvorstand

So schnell ist es gegangen und doch war es so schön.

Conny hat einmal mehr - jedoch leider zum letzten Mal einen super Bericht unserer Abschluss-GV geschrieben.

Herzlichen Dank für deine super Arbeit.

 

Jetzt sage ich einfach - lesen und geniessen

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Pressebericht Abschluss-GV SG Thundorf.p
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Medienmitteilung vom 10.03.2019 - Gründungsversammlung

Thunbachtaler Schützen gehen gemeinsam in die Zukunft

 

Am Freitag haben die Mitglieder der Schützengesellschaften Lustdorf und Thundorf den neuen Verein Schützen Thunbachtal gegründet. An der Gründungsversammlung galt es die Weichen für eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft zu stellen. Bereits im ersten Jahr werden die Schützen Thunbachtal mit der Durchführung des Verbandsschiessens der Region Frauenfeld sowie als Schiessplatz des Eidgenössischen Schützenfests für Jugendliche gefordert.


Knapp 40 Mitglieder wohnten der Gründungsversammlung der Schützen Thunbachtal im Gasthaus Harmonie in Thundorf bei. Ein feines und reichhaltiges Nachtessen vor der Versammlung gab es als Stärkung und sorgte für gute Stimmung. Galt es doch eine überlange Traktandenliste abzuarbeiten. In über 15 Sitzungen hat die sechs köpfige Gründungskommission während den letzten zwei Jahren den Zusammenschluss bis ins Detail geplant. Entsprechend zügig gingen Genehmigung der Statuten sowie die Erstbesetzung des neun köpfigen Vorstands samt Präsident Marco Meier über die Bühne.

 

Bei der Vorstellung des Jahresprogramm war zu erkennen, dass die Mitglieder des neu gegründeten Vereins bereits im ersten Jahr sportlich sowie auch in der Organisation von Anlässen gefordert werden. Nebst dem Besuch einer Vielzahl von Vereins- und Gruppenschiessen gilt es mit der Durchführung des Verbandsschiessen der Region Frauenfeld sowie als Schiessplatz des Eidgenössischen Schützenfests für Jugendliche an Bekanntheit zu erlangen. Auch auf das sehr erfolgreiche Berchtoldschiessen mit über 1‘000 Schützen, welches jeweils zum Jahreswechsel stattfindet, wird auch in Zukunft nicht verzichtet.

 

Mit grosser Spannung wurden das neue Logo sowie die Präsentation des Vereinsoutfit erwartet. Das lebhafte Logo aus der Feder von Bruno Nadler stellt in seiner ovalen Form eine Überraschung dar. Umgeben von mehreren Pinselstrichen sind im Zentrum eine Scheibe sowie ein Auge zu erkennen. In Zukunft werden die Thunbachtaler Schützen in grau mit erfrischend grünen Streifen gekleidet zu erkennen sein.

 

Die Grussbotschaft der Gemeinde Thundorf wurde durch Jovita Cavegn überbracht. In ihrer Rede blickte sie zum einen nochmals zurück in die Geschichte der Schützengesellschaften Lustdorf sowie Thundorf und zum anderen wünschte sie dem neu gegründeten Verein alles Gute in der Zukunft. Mit der Gründung des Vereins Schützen Thunbachtal werden die beiden bestehenden Schützengesellschaften in den nächsten Monaten mittels einer letzten Generalversammlung aufgelöst. Zum Schluss der Versammlung galt es der sechs köpfigen Gründungskommission für ihren wertvollen Einsatz zu danken und allen Schützen eine sehr erfolgreiche Schiesssaison im neu gegründeten Verein zu wünschen.

 

Philipp Lüthi

Aktuar Schützen Thunbachtal

 


Bericht Thurgauer Zeitung vom 08.03.2019

Geschrieben von Evi Biedermann, 07.03.2019

 

Schützen aus Thundorf und Lustdorf heiraten nach 130 Jahren Trennung

 

Die Schützen von Thundorf und Lustdorf spannen zusammen und gründen den Verein Schützen Thunbachtal. Damit schliesst sich ein Kreis, denn schon zwischen 1860 und 1885 gab es eine gemeinsame Schützengesellschaft.


Gemeinsame Sache machen sie schon lange, das geht aus den Vereinschroniken der beiden Schützengesellschaften hervor. Nun aber machen die Schützen von Thundorf und von Lustdorf Nägel mit Köpfen und schliessen sich zum Verein Schützen Thunbachtal zusammen.

 

Schliesslich schiessen die Lustdorfer bereits seit 1994 auf der Schiessanlage der benachbarten Thundorfer, und 1997 führten die beiden Vereine erstmals gemeinsam ein Schützenfest durch. Anlass war die Inbetriebnahme der neuen elektronischen Schiessanlage in Thundorf und die Einweihung der neuen Schützenstube.

 

Blättert man noch weiter zurück, stösst man gar auf einen gemeinsamen Anfang 1860, dem Gründungsjahr der Feldschützen-Gesellschaft Thundorf-Lustdorf. Eine Schiessanlage existierte damals noch nicht, geschossen wurde jeweils auf den Grundstücken der Mitglieder, wobei ein «Markenbub» für 20 Rappen pro Einsatz unliebsame Störenfriede vom Gelände fernhielt. 

 

Der Scheidungsgrund ist nicht bekannt

 

1885 wollten sich die Lustdorfer von den Thundorfern loslösen, der Antrag wurde jedoch an der Versammlung abgelehnt. Zwei Jahre später kam es dann doch dazu. Die Gründe für die Trennung sind im Protokoll nicht festgehalten, schreibt die Bürgergemeinde in ihrer 1982 erschienenen «Ortsgeschichte von Thundorf». Dass sich die beiden Vereine nun wieder zusammenschliessen, liegt einem natürlich gewachsenen Prozess zugrunde.

 

Ein Zusammenschluss sei immer wieder Thema gewesen in den letzten Jahren, sagt Roland Schär, einer der früheren Präsidenten von Thundorf. «Jetzt sind alle bereit dafür.» Vermutlich seien die Jungen die treibenden Kräfte gewesen, sagt Schär. Die Jungschützenkurse würden ja schon seit längerem gemeinsam geführt. Ebenso das Jubiläumsschiessen und das Berchtoldschiessen. 

 

Einer der grössten Vereine der Region Frauenfeld

Hans Badertscher (92) ist ein

Veteran «mit dem

Schützen-Gen im Blut»

Mit der Fusion schliesst sich nun der Kreis. Der neue Verein wird mit rund 80 Mitgliedern – 55 davon mit Lizenz – nicht nur einer der grössten im Schützenverband Region Frauenfeld, sondern weist auch das älteste Ehrenmitglied aus. Der 92-jährige Hans Badertscher kam 1959 nach Thundorf. «Mit dem Schützen-Gen im Blut», ergänzt der Abkömmling einer Schützenfamilie aus Weckingen schmunzelnd. 

 

Seither hat er viel Pulver verschossen, manchen Kranz geholt und war zehn Mal am historischen Morgartenschiessen mit dabei. «Ein Höhepunkt in meinem Schützenleben», sagt der heute nicht mehr aktive Veteran. Beide Schützengesellschaften gelten als engagierte und erfolgreiche Vereine. Diesen Ruf wollen sie nun mit vereinter Stärke verteidigen. «Wir werden auch als neuer Verein einiges in der Schützenwelt bewegen und sportliche Erfolge erzielen», erklärt Marco Meier, designierter Präsident der Schützen Thunbachtal selbstbewusst. 

 



BERICHT THURGAUER ZEITUNG VOM 22.01.2019 - Berchtoldschiessen 2019

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Zeitungsbericht Bechtoldschiessen 2019.p
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Herzlichen Dank an Roland Schär für den Zeitungsbericht welcher anfangs Jahr in der Thurgauerzeitung abgedruckt wurde.

Junger Lustdorfer schiesst am besten

 

Der Einladung zum 12. Berchtoldschiessen der Schützengesellschaften Thundorf und Lustdorf folgten 1022 Schützen. Das Schiessprogramm verlangte viel ab. Es dominierte ein Jungschütze aus Lustdorf mit unglaublichen 387 Punkten auf der 100er- Scheibe, geschossen mit einem gewöhnlichen 90er-Sturmgewehr.

 

Niemand dachte am zweiten Wochenende noch daran, dass das führende Sextett mit Standardgewehren von 380 bis 382 noch gefährdet sein könnte. Aber Michael Leuzinger (U21) schaffte das beinahe Unmögliche. Cool wartete er bis ganz am Schluss, bis der Schneefall und der Wind nachliessen. Dann setzte er eine Mouche an die andere in weltmeisterlicher Art. Mit einem Vorsprung von 5 Punkten liess er das führende Sextett klar hinter sich.

 

Fast unter gingen dabei die Höhepunkte aus den eigenen Reihen vom ersten Wochenende. Rang 16 für David Schürch (Elite) mit 374 Punkten und Sylvia Brassel, Veteranin, mit 366 Punkten auf Rang 40. Beide kommen aus Thundorf.

 

Im Gruppenstich erreichten zwei Schützen 99 Punkte, sieben Schützen kamen auf 98 Punkte. Wiederum beliebt war der gut dotierte Gruppenwettkampf mit je fünf Schützen pro Gruppe. Klassiert haben sich in der Kategorie Sport 58 Gruppen, in der Kategorie Ordonanz 82 Gruppen.

 

Mit diesem Schiessanlass beenden die beiden Schützengesellschaften Thundorf und Lustdorf ihre Tätigkeiten. Zwei Protokollbücher mit über hundertjähriger Tradition werden geschlossen. Unter dem Namen "Schützen Thunbachtal" entsteht 2019 ein neuer Verein.

 



Jungschützenreise 2018

Ok, meine Beine und Arme schmerzen noch immer...trotzdem versuche ich nun das vergangene Wochenende kurz zusammenzufassen.... Es war schlichtwegs HAMMER!!!


Nachdem sich leider kurzfristig einige Teilnehmer abgemeldet haben traf sich unser überschaubares Grüppchen am Samstagmorgen in Frauenfeld am Bahnhof. Doch von da aus ging es nicht wie erwartet mit dem Zug irgendwo in den Rest der Schweiz... nein, JC überraschte uns und wir wanderten direkt von Frauenfeld nach Mammern. Nach einer steilen Anstieg in Herdern und einigen hängenden Zungen genossen wir unsere Mittags-Bratwurst hoch über dem Bodensee. Nach dem Abstieg genossen wir eine kurze Schiffsfahrt... also einfach soweit uns der Wasserpegel des Untersees vorstossen liess.  In Stein am Rhein wechselten wir dann auf den Zug und bretterten an den Rheinfall. Da durften wir uns in der wunderschönen Jugendherrberge "Schloss Laufen" einquartieren. 

 

Nach einem feinen Znacht machten sich dann auch die Meisten auf um Schaffhausen unsicher zu machen. Sogar ein Konzert von Baschi konnte in den Ausflug integriert werden :) Am nächsten morgen konnte man dann den meisten Gesichtern ablesen um welche Zeit sie nach Hause gekommen sind. Nichts desto Trotz nahmen wir den Weg auf um den Rheinfall von der Touristenperspektive her zu begutachten.  Die Hälfte der Teilnehmer machte sich danach auf um den Seilpark am Rheinfall unsicher zu machen. Nach 3h klettern, schwitzen und ins nichts springen fanden sich alle wieder zusammen und eine geeignete Gartenbeiz für das verspätete Mittagessen wurde gesucht. Und ich kann euch sagen, das ist gar nicht soooo einfach :)

 

Wir wurden jedoch im Restaurant Falken in der wunderschönen Altstadt von Schaffhausen fündig und genossen die letzten Stunden vor der Heimreise. Nach der ungewohnt kurzen Heimfahrt genossen wir noch einen Abschlussdrink im Bahnhofsbistro in Frauenfeld und begaben uns dann müde aber glücklich auf den Nachhauseweg.

 

Ich möchte JC hier nochmals für das organisieren dieser schönen Reise danken. Selbstverständlich sind wir auch nächstes Jahr wieder unterwegs und freuen uns wenn noch weitere Schützen mitkommen möchten.