Berichte



Jungschützenreise 2019

Wie jedes Jahr bewältigen wir zum Schluss des Jungschützenkurses eine Reise. Dazu laden wir jeweils die Schützen der SG Thurtal-Hüttlingen mit ein. Dieses Jahr ging es über Arosa in die Lenzerheide.

Am Samstagmorgen um genau 6:35 Uhr trafen wir uns beim Bahnhof Frauenfeld. Wie jedes Jahr brachte uns Peter Frauenfelder leckere Gipfeli mit. Danach fuhren wir mit dem Zug nach Chur und stiegen da auf die RHB um. Bei der Zugfahrt von Chur nach Arosa hatten wir eine wunderschöne Aussicht ins Tal Richtung Chur. Als wir in Arosa ankamen mussten wir noch auf den Bus warten. Also besuchten wir in das nächstgelegene Restaurant, genossen einen Kaffee und Jassten eine Runde.

 

Als der Bus kam fuhren wir mit diesem Bus Richtung Talstation «Hörnliexpress». Mit der Gondelbahn fuhren wir dann aufs Hörnli. Als wir oben ankamen liefen die einen schon mal los und die anderen kehrten zum Zmittag noch kurz im Hörnli Restaurant ein. Wenig später liefen wir bei gutem Wetter auch weiter um den Anschluss nicht zu verlieren. Also liefen wir in Richtung Lenzerheide -  Mittelstation Scharmoin. Die Wanderung war streng, die schöne Aussicht und das noch schönere Wetter machten aber alles wieder gut. Als wir da waren gab es noch einen schnellen Jass. Kurz darauf mussten wir weiter um unsere Off-Road Trottis zu schnappen. Wenig später als alle eingerichtet waren fuhren wir den Berg hinunter was richtig Spass gemacht hat. Als wir unten ankamen fuhren wir mit dem Bus in die Nähe unserer Jugendherberge. Der Abend durfte sich dann jeder so planen wie er mochte. Am Morgen darauf gab es in der Jugendherberge einen feinen «Zmorge». Wenig später als alle wieder gestärkt waren, fuhren wir mit dem Taxi Richtung Parpan um in einer Showkäserei unseren eigenen Käse zu produzieren. Die Käseherstellung war sehr spannend. Denn man bekam viele verschiedene Arbeitsschritte zu sehen welche im vornherein nicht klar waren. Als wir mit der Käseproduktion fertig waren assen wir auf dieser Alp noch ein feines Fondue. Nach dem stärkenden Mittagessen machten wir uns dann langsam wieder auf den Nachhauseweg in Richtung Frauenfeld.  

Der Verfasser: Michi Leuzinger



Feldstich-Final

Rangliste

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EIN FINAL FÜR DIE GANZE SCHWEIZ

Bei durchzogenem, aber warmen Wetter fand am 1. September 2019 der 11. Feldstich-Final im aargauischen Möhlin bei Rheinfelden statt. SSV-Vorstandsmitglied Ruedi Meier hob die Wichtigkeit dieses Anlasses hervor. Er stehe für die Freude am Schiessen und die Kameradschaft und zeige, dass der Schiesssport lebt.

Über 300 Schützen aus der ganzen Schweiz bestritten den diesjährigen Feldstich-Final und konnten ein gewohnt hohes Niveau an den Tag legen. In der Kategorie Pistole 25m Elite konnte Hans-Rudolf Schneider aus Hasle-Rüegsau BE mit 358 Punkten den Sieg nach Hause bringen; dies mit nur einem Punkt Vorsprung gegenüber den zweit- bzw. drittplatzierten Roland Ulrich (Stammertal ZH) und Andreas Peier (Kilchberg ZH). Ähnlich knapp sah es auch in der Kategorie Gewehr 300m Elite aus: Den ersten Platz belegte der  letztjährige Qualifiaktionssieger, Alessandro Rota, Bregalia GR), mit 143 Punkten, knapp gefolgt von Marco Meier (Thunbachtal Schützen TG) und Martin Tremp (Winigraben BE) mit je 142 Punkten. Während sich der diesjährige und der letztjährige Sieger nicht verändert hat, so mussten die Vorjahressieger ihren Platz für Meier und Tremp räumen. Rota zeigte sich sichtlich erfreut über seine Leistung: Da er letztes Jahr im Vornherein «etwas Pech» gehabt hatte, ist er heute äusserst zufrieden mit seiner Leistung. «Doch, ist super! », freute sich der Bündner und lacht.

STARKER WEIBLICHER NACHWUCHS

In der Kategorie Pistole 25m Junioren konnte Marius Schmid aus Augst-Birsfelden BL eine achtenswerte Leistung erbringen: Mit 353 Punkten konnte er den Final für sich entscheiden, dies mit einem beachtlichen Vorsprung von fünf Punkten zum zweitplatzierten Kilian Krall (Ägerital-Morgarten ZG) mit 348 Zählern. Lukas Durrer (Sarnen OW) folgte mit 346 Punkten auf Platz drei.

Auch bei den Junioren Gewehr 300m konnten ansehnliche Resultate erzielt werden, wenn auch nicht mit so grossen Differenzen wie bei der Pistole. Auf dem ersten Platz findet sich Janine Frei aus Pfaffnau LU mit 140 Punkten, dicht gefolgt von Andri Clalüna (Bregaglia GR) mit 139 Punkten und Andy Willi (Schnottwil SO) mit 138 Punkten auf den zweiten bzw. dritten Platz. Grundsätzlich fällt auf: der weibliche Nachwuchs ist stark. So finden sich bei den Junioren in den ersten 10 Rängen doch drei junge Frauen, eine davon auf dem ersten Platz.

EIN BELIEBTER KRANZ

Hervorzuheben ist ausserdem, dass knapp 92 Prozent der Teilnehmer (10786 Schützen) ein Kranzresultat geschossen haben. So wurden rund 2900 der beliebten Kranzauszeichnungen aus Schiefer bezogen. Dies wird wahrscheinlich auch so bleiben: Die beliebte Reihe mit den Schweizer Sehenswürdigkeiten, jedes Jahr aus einem anderen Kanton, wird beibehalten und weitergeführt. (Charlene Jäggli)

Bericht von Swiss Shooting



Thurgauer Meisterschütz - Finale 2019

Wie merkt man dass man am Finale des Thurgauer Meisterschützes war?

- Na wenn Marco wieder einmal gewonnen hat! :)

Ein unglaubliches Schiessjahr mit fast schon wahnsinnigen Resultaten geht zu Ende. Viele Schützen unseres Vereines hatten super Einzelresultate, einige konnten über längere Zeit mithalten und nochmals andere schossen wie wenn sie von einem anderen Planeten kämen.

Drei von den letzteren konnte unser Vize-Präsi Urs zum Thurgauer Meisterschütz anmelden. Man sollte da vielleicht noch wissen -es dürfen pro Verein max. 3 Schützen gemeldet werden und es qualifizieren sich nur die besten 8 Schützen des Schiessjahres und des Kantons für den Final. Will heissen: Wir konnten bei der Elite wo die besten 8 Schützen aus dem Kanton Thurgau starten, drei Finalteilnehmer stellen! einfach sensationell! Die Qualifizierten waren somit: Marco Meier, Andrea Leuzinger und Andi Dietrich. Zusätzlich zu den Aktiven hat sich Michi Leuzinger noch bei den Jungschützen für diesen Final qualifiziert.

 

Beim Final der Elite Feld D Ordonanz verlief es unseren Finalisten sehr Unterschiedlich. Andi hatte zwar sehr gute Probeschüsse, fand danach den Tritt in den Wettkampf nicht wie gewünscht und musste als 8. den Wettkampf frühzeitig beenden. Andrea, als einzige Stgw. 90 Schützin im ganzen Finalfeld behauptete sich sehr gut und konnte sich mit einer konstanten Schiessleistung mit dem guten 5. Platz feiern lassen.

Marco machte es noch etwas besser und schoss sich nach den ersten 5 Schüssen knapp in die Pole-Position.

Nach einem nervenaufreibenden Finale, in dem er die Innenzehner schmerzlichst vermissen liess kam es auf den allerletzten Schuss drauf an. Marco, an zweiter Stelle vor dem letzten Schuss - brauchte nach Vorlage von seinem Finalgegner mindestens eine 97 im letzten Schuss um den Final für sich zu entscheiden. Cool wie er halt ist schoss er die 99 und holte sich den Pokal für den Thurgauer Meisterschütz nun zum dritten Mal in 4 Jahren. Herzliche Gratulation zu diesem super Erfolg!

Nach der Elite machten nun die Jungschützen den Meister unter sich aus.

Michi konnte in den ersten 5 Schüssen (4x10 und 1x9 (90)) sehr gut vorlegen und übernahm die Spitzenposition. Nach einem kurzen zwischentief konnte er sich wieder fangen und schoss sich ebenfalls in den Final der letzten 2 Jungschützen. Auch bei ihnen kam es auf den letzten Schuss an und beide konnten noch Meister werden.  Michi gab den Schuss zuerst und war mit einer 94 sehr gut dran. Sein Finalgegner brauchte also mindestens eine 99 um den Meistetitel zu holen. Mit der glatten 100 im letzten Schuss konnte Elisas Huber das Unmögliche jedoch wahr machen und gewann den Meistertitel. Nicht weniger ist jedoch die Leistung von Michi einzuschätzen welcher eine Super Saison geschossen hat und mit dem Abschluss am Meisterschütz der zweitbeste Jungschütze im Kanton Thurgau ist!

Auch ihm herzliche Gratulation! 



Kantonalfinal - Jungschützenwettschiessen

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Auszug Rangliste Kant. Jungschuetzentag
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Ein weiteres Mal durften wir uns mit unseren Junioren und Jungschützen an einem Final beweisen. Von unseren 3 Junioren haben sich mit Alexandra Dietrich und Janis Nadler mit ihren Jahresleistungen zwei unter die Besten des Kantones geschossen. Ebenfalls hat es Michi Leuzinger bei den Jungschützen unter die besten 60 Jungschützen im Kanton geschafft und somit für den Final Qualifiziert.

Über 2 Runden à jeweils 10 Schüssen wurden dann die Besten des Kantones ausgemacht. Michi konnte bei der Ersten Passe nicht ganz überzeugen und blieb etwas unter seinen Erwartungen. Konnte aber den Wettkampf mit einer Aufholjagd in der zweiten Passe auf dem 26. Schlussrang abschliessen. Mit 173 Punkten blieb er 2 Punkte hinter den begehrten Auszeichnungen.

Keine Nerven zeigte Alexandra. Mit zwei konstanten 86er Passen und somit 172 Punkten als Schlussresultat beendete sie den Wettkampf auf dem sehr guten 3. Rang und konnte die bronzene Medaille in Empfang nehmen.

Seine enorme Vorlage von 90 geschossenen Punkten in der ersten Runde vermochte Janis nicht ganz ins Ziel zu bringen und beendete den Wettkampf mit gesamthaft sehr guten 169 Punkten auf dem sensationellen 5. Rang und somit ebenfalls mit Auszeichnung. Wir können einmal mehr stolz sein auf unsere Jüngsten und hoffen dass sie dies so weiterziehen.

Nebenan natürlich wie üblich noch die Fotos und die Ranglisten.

 

Die Jungschützenleiter

Elias, JC, Dani, Cornel, Fippo & David

 



Abschluss-GV Schützengesellschaft Thundorf

Die 3 neuen Ehrenmitglieder mit dem Ehrenpräsident
Die 3 neuen Ehrenmitglieder mit dem Ehrenpräsident
Der neu fast arbeitslose Vereinsvorstand
Der neu fast arbeitslose Vereinsvorstand

So schnell ist es gegangen und doch war es so schön.

Conny hat einmal mehr - jedoch leider zum letzten Mal einen super Bericht unserer Abschluss-GV geschrieben.

Herzlichen Dank für deine super Arbeit.

 

Jetzt sage ich einfach - lesen und geniessen

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Pressebericht Abschluss-GV SG Thundorf.p
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Medienmitteilung vom 10.03.2019 - Gründungsversammlung

Thunbachtaler Schützen gehen gemeinsam in die Zukunft

 

Am Freitag haben die Mitglieder der Schützengesellschaften Lustdorf und Thundorf den neuen Verein Schützen Thunbachtal gegründet. An der Gründungsversammlung galt es die Weichen für eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft zu stellen. Bereits im ersten Jahr werden die Schützen Thunbachtal mit der Durchführung des Verbandsschiessens der Region Frauenfeld sowie als Schiessplatz des Eidgenössischen Schützenfests für Jugendliche gefordert.


Knapp 40 Mitglieder wohnten der Gründungsversammlung der Schützen Thunbachtal im Gasthaus Harmonie in Thundorf bei. Ein feines und reichhaltiges Nachtessen vor der Versammlung gab es als Stärkung und sorgte für gute Stimmung. Galt es doch eine überlange Traktandenliste abzuarbeiten. In über 15 Sitzungen hat die sechs köpfige Gründungskommission während den letzten zwei Jahren den Zusammenschluss bis ins Detail geplant. Entsprechend zügig gingen Genehmigung der Statuten sowie die Erstbesetzung des neun köpfigen Vorstands samt Präsident Marco Meier über die Bühne.

 

Bei der Vorstellung des Jahresprogramm war zu erkennen, dass die Mitglieder des neu gegründeten Vereins bereits im ersten Jahr sportlich sowie auch in der Organisation von Anlässen gefordert werden. Nebst dem Besuch einer Vielzahl von Vereins- und Gruppenschiessen gilt es mit der Durchführung des Verbandsschiessen der Region Frauenfeld sowie als Schiessplatz des Eidgenössischen Schützenfests für Jugendliche an Bekanntheit zu erlangen. Auch auf das sehr erfolgreiche Berchtoldschiessen mit über 1‘000 Schützen, welches jeweils zum Jahreswechsel stattfindet, wird auch in Zukunft nicht verzichtet.

 

Mit grosser Spannung wurden das neue Logo sowie die Präsentation des Vereinsoutfit erwartet. Das lebhafte Logo aus der Feder von Bruno Nadler stellt in seiner ovalen Form eine Überraschung dar. Umgeben von mehreren Pinselstrichen sind im Zentrum eine Scheibe sowie ein Auge zu erkennen. In Zukunft werden die Thunbachtaler Schützen in grau mit erfrischend grünen Streifen gekleidet zu erkennen sein.

 

Die Grussbotschaft der Gemeinde Thundorf wurde durch Jovita Cavegn überbracht. In ihrer Rede blickte sie zum einen nochmals zurück in die Geschichte der Schützengesellschaften Lustdorf sowie Thundorf und zum anderen wünschte sie dem neu gegründeten Verein alles Gute in der Zukunft. Mit der Gründung des Vereins Schützen Thunbachtal werden die beiden bestehenden Schützengesellschaften in den nächsten Monaten mittels einer letzten Generalversammlung aufgelöst. Zum Schluss der Versammlung galt es der sechs köpfigen Gründungskommission für ihren wertvollen Einsatz zu danken und allen Schützen eine sehr erfolgreiche Schiesssaison im neu gegründeten Verein zu wünschen.

 

Philipp Lüthi

Aktuar Schützen Thunbachtal

 


Bericht Thurgauer Zeitung vom 08.03.2019

Geschrieben von Evi Biedermann, 07.03.2019

 

Schützen aus Thundorf und Lustdorf heiraten nach 130 Jahren Trennung

 

Die Schützen von Thundorf und Lustdorf spannen zusammen und gründen den Verein Schützen Thunbachtal. Damit schliesst sich ein Kreis, denn schon zwischen 1860 und 1885 gab es eine gemeinsame Schützengesellschaft.


Gemeinsame Sache machen sie schon lange, das geht aus den Vereinschroniken der beiden Schützengesellschaften hervor. Nun aber machen die Schützen von Thundorf und von Lustdorf Nägel mit Köpfen und schliessen sich zum Verein Schützen Thunbachtal zusammen.

 

Schliesslich schiessen die Lustdorfer bereits seit 1994 auf der Schiessanlage der benachbarten Thundorfer, und 1997 führten die beiden Vereine erstmals gemeinsam ein Schützenfest durch. Anlass war die Inbetriebnahme der neuen elektronischen Schiessanlage in Thundorf und die Einweihung der neuen Schützenstube.

 

Blättert man noch weiter zurück, stösst man gar auf einen gemeinsamen Anfang 1860, dem Gründungsjahr der Feldschützen-Gesellschaft Thundorf-Lustdorf. Eine Schiessanlage existierte damals noch nicht, geschossen wurde jeweils auf den Grundstücken der Mitglieder, wobei ein «Markenbub» für 20 Rappen pro Einsatz unliebsame Störenfriede vom Gelände fernhielt. 

 

Der Scheidungsgrund ist nicht bekannt

 

1885 wollten sich die Lustdorfer von den Thundorfern loslösen, der Antrag wurde jedoch an der Versammlung abgelehnt. Zwei Jahre später kam es dann doch dazu. Die Gründe für die Trennung sind im Protokoll nicht festgehalten, schreibt die Bürgergemeinde in ihrer 1982 erschienenen «Ortsgeschichte von Thundorf». Dass sich die beiden Vereine nun wieder zusammenschliessen, liegt einem natürlich gewachsenen Prozess zugrunde.

 

Ein Zusammenschluss sei immer wieder Thema gewesen in den letzten Jahren, sagt Roland Schär, einer der früheren Präsidenten von Thundorf. «Jetzt sind alle bereit dafür.» Vermutlich seien die Jungen die treibenden Kräfte gewesen, sagt Schär. Die Jungschützenkurse würden ja schon seit längerem gemeinsam geführt. Ebenso das Jubiläumsschiessen und das Berchtoldschiessen. 

 

Einer der grössten Vereine der Region Frauenfeld

Hans Badertscher (92) ist ein

Veteran «mit dem

Schützen-Gen im Blut»

Mit der Fusion schliesst sich nun der Kreis. Der neue Verein wird mit rund 80 Mitgliedern – 55 davon mit Lizenz – nicht nur einer der grössten im Schützenverband Region Frauenfeld, sondern weist auch das älteste Ehrenmitglied aus. Der 92-jährige Hans Badertscher kam 1959 nach Thundorf. «Mit dem Schützen-Gen im Blut», ergänzt der Abkömmling einer Schützenfamilie aus Weckingen schmunzelnd. 

 

Seither hat er viel Pulver verschossen, manchen Kranz geholt und war zehn Mal am historischen Morgartenschiessen mit dabei. «Ein Höhepunkt in meinem Schützenleben», sagt der heute nicht mehr aktive Veteran. Beide Schützengesellschaften gelten als engagierte und erfolgreiche Vereine. Diesen Ruf wollen sie nun mit vereinter Stärke verteidigen. «Wir werden auch als neuer Verein einiges in der Schützenwelt bewegen und sportliche Erfolge erzielen», erklärt Marco Meier, designierter Präsident der Schützen Thunbachtal selbstbewusst. 

 



BERICHT THURGAUER ZEITUNG VOM 22.01.2019 - Berchtoldschiessen 2019

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Zeitungsbericht Bechtoldschiessen 2019.p
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Herzlichen Dank an Roland Schär für den Zeitungsbericht welcher anfangs Jahr in der Thurgauerzeitung abgedruckt wurde.

Junger Lustdorfer schiesst am besten

 

Der Einladung zum 12. Berchtoldschiessen der Schützengesellschaften Thundorf und Lustdorf folgten 1022 Schützen. Das Schiessprogramm verlangte viel ab. Es dominierte ein Jungschütze aus Lustdorf mit unglaublichen 387 Punkten auf der 100er- Scheibe, geschossen mit einem gewöhnlichen 90er-Sturmgewehr.

 

Niemand dachte am zweiten Wochenende noch daran, dass das führende Sextett mit Standardgewehren von 380 bis 382 noch gefährdet sein könnte. Aber Michael Leuzinger (U21) schaffte das beinahe Unmögliche. Cool wartete er bis ganz am Schluss, bis der Schneefall und der Wind nachliessen. Dann setzte er eine Mouche an die andere in weltmeisterlicher Art. Mit einem Vorsprung von 5 Punkten liess er das führende Sextett klar hinter sich.

 

Fast unter gingen dabei die Höhepunkte aus den eigenen Reihen vom ersten Wochenende. Rang 16 für David Schürch (Elite) mit 374 Punkten und Sylvia Brassel, Veteranin, mit 366 Punkten auf Rang 40. Beide kommen aus Thundorf.

 

Im Gruppenstich erreichten zwei Schützen 99 Punkte, sieben Schützen kamen auf 98 Punkte. Wiederum beliebt war der gut dotierte Gruppenwettkampf mit je fünf Schützen pro Gruppe. Klassiert haben sich in der Kategorie Sport 58 Gruppen, in der Kategorie Ordonanz 82 Gruppen.

 

Mit diesem Schiessanlass beenden die beiden Schützengesellschaften Thundorf und Lustdorf ihre Tätigkeiten. Zwei Protokollbücher mit über hundertjähriger Tradition werden geschlossen. Unter dem Namen "Schützen Thunbachtal" entsteht 2019 ein neuer Verein.

 



Jungschützenreise 2018

Ok, meine Beine und Arme schmerzen noch immer...trotzdem versuche ich nun das vergangene Wochenende kurz zusammenzufassen.... Es war schlichtwegs HAMMER!!!


Nachdem sich leider kurzfristig einige Teilnehmer abgemeldet haben traf sich unser überschaubares Grüppchen am Samstagmorgen in Frauenfeld am Bahnhof. Doch von da aus ging es nicht wie erwartet mit dem Zug irgendwo in den Rest der Schweiz... nein, JC überraschte uns und wir wanderten direkt von Frauenfeld nach Mammern. Nach einer steilen Anstieg in Herdern und einigen hängenden Zungen genossen wir unsere Mittags-Bratwurst hoch über dem Bodensee. Nach dem Abstieg genossen wir eine kurze Schiffsfahrt... also einfach soweit uns der Wasserpegel des Untersees vorstossen liess.  In Stein am Rhein wechselten wir dann auf den Zug und bretterten an den Rheinfall. Da durften wir uns in der wunderschönen Jugendherrberge "Schloss Laufen" einquartieren. 

 

Nach einem feinen Znacht machten sich dann auch die Meisten auf um Schaffhausen unsicher zu machen. Sogar ein Konzert von Baschi konnte in den Ausflug integriert werden :) Am nächsten morgen konnte man dann den meisten Gesichtern ablesen um welche Zeit sie nach Hause gekommen sind. Nichts desto Trotz nahmen wir den Weg auf um den Rheinfall von der Touristenperspektive her zu begutachten.  Die Hälfte der Teilnehmer machte sich danach auf um den Seilpark am Rheinfall unsicher zu machen. Nach 3h klettern, schwitzen und ins nichts springen fanden sich alle wieder zusammen und eine geeignete Gartenbeiz für das verspätete Mittagessen wurde gesucht. Und ich kann euch sagen, das ist gar nicht soooo einfach :)

 

Wir wurden jedoch im Restaurant Falken in der wunderschönen Altstadt von Schaffhausen fündig und genossen die letzten Stunden vor der Heimreise. Nach der ungewohnt kurzen Heimfahrt genossen wir noch einen Abschlussdrink im Bahnhofsbistro in Frauenfeld und begaben uns dann müde aber glücklich auf den Nachhauseweg.

 

Ich möchte JC hier nochmals für das organisieren dieser schönen Reise danken. Selbstverständlich sind wir auch nächstes Jahr wieder unterwegs und freuen uns wenn noch weitere Schützen mitkommen möchten.